Zug Tourismus

Närrische Tage in der Region Ägerital-Sattel

 

 
 
Kontakt Informationen
Wylägerer Fasnachtsgesellschaft
www.wylaegeri.ch 

Legorengesellschaft Oberägeri
www.legor.ch

Fasnachtsgesellschaft Alosen
www.guidle.com

Fasnachtsgesellschaft Morgarten
www.guidle.com

Fasnachtsgesellschaft Sattel
www.sattel.ch
 
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Umzüge, Feste, Bälle und Traditionen sorgen für eine belebte Fasnachtszeit.

Bei diesem Brauch werden die dörflichen Unterschiede besonders deutlich. Doch bei Einem sind sich Alle einig: Die «fünfte Jahreszeit» ist die Schönste des ganzen Jahres.


Wylägerer Fasnacht, Unterägeri
Eröffnet wird die Wylägerer Fasnacht mit der «Inthronisation» jeweils am Samstag nach den «Heiligen drei Königen». Dabei wird der Badjöggel auf dem Dorfplatz feierlich auf seinen Platz gehoben, umrahmt von den Klängen der Guggenmusiken, den Nüsslern und mit den guten Wünschen des Narrenrates.

Wylägerer Fasnacht, UnterägeriDer Badjöggel ist das närrische Symbol der Wylägerer Fasnächtler. Diese Figur soll an den ehemaligen grossen Förderer früherer Fasnachten, Beat-Jakob Iten ab Kreuzmühle, erinnern. Als Narrenfigur ist der Badjöggel Träger einer geschnitzten Holzmaske, versehen mit einer grossen, roten Narrenkappe, einem weissen Hirtenhemd, einem roten Schultertuch, roten Handschuhen, braunen Hosen, weiss gestrickten Socken und Holzböden. Um seinen Bauch trägt der Badjöggel einen Rollengurt mit grossen Schellen, und aus seinem Hosensack hängt der Zipfel eines grossen Nastuches.

Der grosse Tag hat der Badjöggel am Fasnachtssonntag. Der Fasnachtsumzug mit Bühnenkommentar, das Monsterkonzert auf dem Dorfplatz und Tanz und Unterhaltung in den Restaurants locken Besucher aus Nah und Fern an.

Am «Güdelzischtig» an der Abelüpfete und Verbrennung des Badjöggels wird mit einem weinenden Auge von der närrischen Zeit Abschied genommen. Ein letztes Mal wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und anschliessend das Narrengewand für ein Jahr im Schrank versorgt.


Legorenfasnacht, Oberägeri
Am 5. Januar gehen die fasnächtlichen Tage los. Dann eröffnen die Oberägerer Legoren als erste in der Innerschweiz mit der «Grindufhänkete» ihre Fasnacht.

Legorenfasnacht, OberägeriDie Oberägerer Legoren-Fasnacht weist mit ihrem Namen auf die historische Figur des Hofnarren des habsburgischen Herzogs Leopold hin. Herzog Leopold, der am 15. November 1315 von Zug aus zum Kampf gegen die Schwyzer zog, soll mit seinem Heer im heutigen Oberägeri gerastet haben. Der herzogliche Spassmacher gab während dem kurzen Aufenthalt zum Gaudium des Volkes seine Kunststücke und Scherze zum besten. Hans Kuoni trug dabei eine bunte Narrenkappe mit langen herunterhängenden Ohren, gelegten Ohren: Leg-Ohren.

Besonders stolz sind wir Legoren auf unseren Fasnachtsumzug, welcher sich am «Güdelzischtig» pünktlich um 13.15 Uhr in Bewegung setzt. Beim anschliessenden Bühnenspiel wird in pointierter Reimform ein Jahresrückblick proklamiert.

Am selben Abend um 18.35 Uhr findet die Fasnacht jeweils beim Fasnachtsvergraben ihren symbolischen Abschluss. Dabei scharen sich die Legoren und viele Schaulustigen auf dem Dorfplatz um den Legorenvater. Er lässt ein dreifaches «Läbi-Hoch» auf Behörden, Geistliche und weitere Gruppen ausrufen, spricht Dankesworte an alle Mitwirkenden und Gabenspender, ein letzter Tanz, der Legorengrind wird heruntergeholt und für ein Jahr zur Ruhe gelegt. Gefeiert wird noch bis in die Morgenstunden des Aschenmittwochs.

Ebenso fasnächtliche Feierlichkeiten finden in den Weilern Alosen (jeweils am «Güdelmändig») und in Morgarten (jeweils Ende Januar) statt.


Sattler Fasnacht
Sattler FasnachtSattel kennt eine ausgeprägte Form der Strassenfasnacht, wo eine Rott, begleitet von Tambouren, nüsselnd durch die Strassen von Wirtschaft zu Wirtschaft zieht. Begleitet wird die Rott von den Kindern, die mit ihrem «sind se guet Maschgrad» Orangen und Süssigkeiten betteln.

Neben zahlreichen Fantasiekostümen, fallen die traditionellen Kostüme Blätz, Bajazzo, Hudi, alter Herr, Tiroler und Zigeunermädchen auf.

Der Schmutziger Donnerstag wird in Sattel übrigens eine Woche früher gefeiert als andernorts.